Neuigkeiten

Februar 2015

Information und Gespräch zum Thema Sterbehilfe

Der Hospiz Ahrensburg e.V. hat eingeladen

Was ist eigentlich Sterbehilfe? Was ist erlaubt, was verboten in Deutschland? Welche Gesetzesänderungen zu assistiertem Suizid werden diskutiert? Wie findet man heraus, wie man sterben will? Wie bereitet man sich und Angehörige vor? All diese grundsätzlichen und zum Teil auch sehr persönlichen Fragen standen im Mittelpunkt des Informations- und Gesprächsabends, zu dem der Hospizverein Ahrensburg am vergangenen Dienstag im Rahmen des Flora-Forums in Ahrensburg eingeladen hatte. Katja Balkenhol und Heinz Waldorf informierten die rund 20 Besucher und standen Rede und Antwort. Zentrales Thema war immer wieder, die Frage, wie kann es gelingen, mit guter Begleitung menschenwürdig zu sterben. Die vielen persönlichen Redebeiträge zeigten, wie sehr das Thema berührt, wie sehr Menschen sich wünschen, friedlich und betreut sterben zu dürfen. Und der Abend zeigte, wie wichtig der immer wieder neue Austausch dazu ist, wie wichtig, die Gespräche darüber anzuregen, um auch im Kreis von Angehörigen, möglichst offen ins Gespräch zu kommen, die eigenen Wünsche zu definieren und sie den eigenen  Angehörigen mitzuteilen. 

Februar 2015

Informationsabend:

„Gesetze, Gedanken, Gefühle zum Thema Sterbehilfe“

Sterbehilfe – Was verbirgt sich hinter diesem Wort? Was hat das mit meinem Leben zu tun? Was hat das mit Hospiz zu tun?

In den letzten Monaten taucht immer häufiger der Begriff Sterbehilfe in der öffentlichen Diskussion auf.
Der Hospizverein Ahrensburg e.V. erklärt in einem Informationsgespräch den Begriff, erläutert die aktuelle Gesetzeslage und geht  auf die 5 unterschiedlichen Positionspapiere im Bundestag kurz ein.
Der Hospizverein möchte auch dazu anregen, die aktuelle Debatte zu nutzen, sich mit dem Thema Sterben und Tod als Teil unseres Lebens auseinanderzusetzten. Und den Blick nicht auf den Todeszeitpunkt zu beschränken, sondern aufmerksam zu machen auf die Möglichkeiten der Unterstützung am Lebensende.
Wir alle haben den Wunsch, in vertrauter Umgebung und frei von Schmerzen zu sterben. Dazu ist es aber auch notwendig, sich in gesunden und guten Zeiten über das eigene Lebensende Gedanken zu machen und mit Anderen ins Gespräch zu kommen.

Ein Informationsgespräch am Dienstag den 17.2.2015 um 19.30 Uhr im Flora Forum möchte Anregung und Orientierung sein.
Katja Balkenhol, Sterbe- und Trauerbegleiterin im Hospizverein Ahrensburg e.V., und Heinz Waldorf, Religionslehrer im Kirchendienst, werden das Gespräch gestalten.

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

November 2014

Einfach geniessen:

So war es am 26. Oktober beim Musik und Lesung.

Sowie „Strandgut“ in scheinbar zufälliger Mischung angespült wird, Siegfried Lenz in seiner gleichnamigen Erzählung beschrieben, so scheinbar bunt gemischt war die Sammlung an Texten, die die Schauspielerin Caroline Dibbern am letzten Oktobersonntag vor gut hundert Zuhörern im Peter-Rantzau Haus gelesen hat. Begleitet und umrahmt von der Musik des Gitarristen Roland Funck aus Ahrensburg, präsentierte sie beim diesjährigen „Musik  und Lesung“-Abend des Hospiz Ahrensburg e.V. Witziges und Besinnliches, nachdenklich Stimmendes und Gefühlvolles. Die Gedichte und Geschichten stammen von bekannten Autoren wie Mascha Kaleko, Rainer Maria Rilke, Hans Magnus Enzensberger oder eben Siegfried Lenz, aber sie ließen auch ganz unbekannte Menschen mit ihren zu Herzen gehenden Alltagserlebnissen zu Wort kommen. Die Texte erzählten von prallvoll sattem Leben, von schweren Lebensphasen und von guten Freunden, von berührenden Abschieden und fröhlichem Lebensmut und luden ein, sich in sie hineinzuträumen, ihnen nachzuhängen - wie dem Strandgut in der Rahmengeschichte des Abends. 

Oktober 2014

Der Hospiz lädt ein: Musik und Lesung

am 26. Oktober um 18 Uhr in Peter Rantzau Haus

Mai 2014

Hospiz und Schule – ein Schritt zur Zusammenarbeit

Trauer, Tod und Sterben – sind keine alltäglichen Themen im Schulalltag. Doch wie mutig und phantasievoll Kinder und Jugendliche sich mit den Themen auseinandersetzen, sie in Kunst zu formen wissen, das hat die Ausstellung gezeigt, die der Hospizverein im vergangenen Jahr im Ahrensburger Marstall gezeigt hat. Diese Erfahrung hat Mut gemacht und nun entwickelt eine Arbeitsgruppe aus Lehrern verschiedener Schulen und Mitarbeiterinnen des Hospizvereins neue Ideen und Konzepte. Ziel ist es, die Themen rund um Verlust, Trost, Trauer und Tod mehr in den Lebensalltag auch von Schulen zu integrieren, und den Schulen dazu Angebote machen zu können. Nähere Informationen: Sabine Schaefer-Kehnert, kontakt@hosipz-ahrensburg.de