Neuigkeiten

November 2016

Am 29. November: Sprechstunde in unseren eigenen Räumen!

Wir bieten jeden letzten Dienstag im Monat eine Sprechstunde an.

Haben Sie Fragen zu einer Begleitung durch den Hospizverein, benötigen Sie Entlastung bei der Betreuung eines sterbenden Angehörigen oder sind Sie selbst erkrankt und suchen eine Gesprächspartnerin? Haben Sie einen Angehörigen verloren und suchen Hilfe im Gespräch?  Interessieren Sie für die Arbeit des Hospizvereins?

Diese und viele Fragen bringen Menschen in Kontakt mit der Arbeit des Hospizvereins Ahrensburg. Bislang konnten wir nur telefonisch beraten. Jetzt hat der Verein eigene Räume in der Waldstraße 12 in Ahrensburg.

Die Koordinatorinnen des Vereins – Barbara Gründling, Eveline Otto, Dr. Christiane Gatzemeier und Sabine Gerstenberg - werden dort nun regelmäßig für Fragen, Informationsgespräche zur Verfügung stehen, in einem ersten Schritt jeweils am letzten Dienstag eines Monat. Für 2016 an folgenden Terminen:

Dienstag von 16.30 bis 18 Uhr

Interessierte sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen in der Waldstraße 12 im 1. Stock (steile Treppe, bei Gehbehinderung bitte vorher telefonisch melden). Oder Sie rufen uns – wie schon bisher – an: 04102-691125.

September 2016

Musikkabarett und Chansons

am 28.9 im Marstall Ahrensburg

Am 28.09.2016 findet im Marstall Ahrensburg die Premiere des Musikkabarett & Chansonabends  von und mit Turid Müller statt. Die Psychologin, Schauspielerin und Sängerin holt mit ihrem Programm zu einem musikalischen Rundumschlag durch aktuelle Fragen und allgemein-menschliche Lebensthemen aus. „Ich hoffe, dass das Programm einen kleinen Beitrag leisten kann, dass wir zusammenhalten und Vielfalt wagen. Gerade jetzt!“, sagt die Künstlerin, die ihr Publikum auf ihre rebellische Reise mitnimmt – hoffentlich für mehr als einen Abend. Turid Müller verbindet ihren Abend im Rahmen des Interkulturellen Herbstes Ahrensburg damit, Initiativen und Vereinen die Möglichkeit zu bieten, sich vorzustellen. Mit dabei sind zum Beispiel das Netzwerk Migration und Integration, der Hospizverein Ahrensburg e.V., sowie  die die Alzheimer Gesellschaft Stormarn e.V. Selbsthilfe Demenz, das Gleichstellungsbüro der Stadt Ahrensburg und die Engagierte Stadt Ahrensburg.

Was:                       Premiere „Teilzeitrebellin“: Musikkabarett & Chansons von und mit Turid Müller.

                                   Anschließend: Markt der Möglichkeiten – Regionale Initiativen stellen sich vor.

Wann:                    Mittwoch, 28.09.2016. Beginn: 19:30. Einlass ins Foyer ab 19:00 Uhr.

Wo:                          Marstall Ahrensburg: Lübecker Straße 8, Ahrensburg. www.marstall-ahrensburg.de

Eintritt:                                   Eintritt frei. Spenden erbeten.

Information:      www.chanson-kabarett.de

September 2016

Ausbildung Sterbebegleitung:

Noch Plätze frei für Nachrücker!

Es sind noch wenige Plätze frei. In dem Kursus geht es um die Phasen des Sterbens, Formen der Gesprächsführung, die Grenzen zwischen Hospizarbeit und Pflege, auch um die eigenen Grenzen in der Begleitung und um vieles mehr. Die einjährige Ausbildung ist auf maximal 14 Teilnehmer beschränkt, und kostet 200€, die Kosten werden nach mindestens zweijähriger Tätigkeit für den Verein rückerstattet. Der  Ausbildungskursus findet auf der Grundlage des „Celler Modells“, eines bundesweit anerkannten und zertifizierten Ausbildungsweges, statt. Geleitet wird die Ausbildung von Silke Kleveman und Otto Hass. Sie sind beide erfahrene Sterbebegleiter und haben die Ausbildung zur Lehrbefugnis nach dem Celler Modell gemeinsam absolviert und bereits Ausbildungsgruppen geleitet. Wer Interesse an der Ausbildung hat, melde sich bitte direkt bei Otto Hass, 0172-4314489. Das erste Treffen findet am Samstag 17.9. von 10 Uhr bis 18 Uhr im Peter-Rantzau-Haus in Ahrensburg statt. 

Juli 2016

Hospiz und Schule - das passt zusammen!

Pilotprojekt mit Lehrergruppe des Gymnasiums Stormarnschule abgeschlossen.

Ahrensburg. Sechs Monate lang haben 13 Lehrerinnen und ein Lehrer des Gymnasiums Stormarnschule in Ahrensburg sich in einer Fortbildung mit dem Thema „Sterben, Tod und Trauer im Schulalltag“ beschäftigt. Sie haben Konzepte entwickelt, Notfälle durchgespielt und die eigene Berührung mit dem Thema ausgelotet. Initiiert hatte diese Fortbildung der Hospizverein Ahrensburg e.V., der damit erstmals in Schleswig-Holstein ein solches Angebot für Lehrer weiterführender Schulen entwickelt und angeboten hat. Dieses landesweite Pilotprojekt ging jetzt zu Ende.

Hintergrund der Initiative war, dass Kinder und Jugendliche regelmäßig Themen wie Tod und Sterben begegnen - über das Fernsehen, Internet und über PC-Spiele. Und auch durch reales Erleben, wenn Großeltern oder auch Eltern, Freunde oder  Geschwister sterben. Sie haben Erfahrung mit dem Thema, aber im Schulalltag oder auch im häuslichen Alltag wird das Thema in der Regel tabuisiert, oft im gut gemeinten Willen, Kinder zu schützen.
Kindern und Jugendlichen die Chance zu bieten, das Thema wie die eigene Geburt als Teil des Lebens zu erkennen, dazu sprachfähig zu werden, das war ein Ziel der Initiative des Hospizvereins. Das zweite Ziel war es, im Kollegium ein Team von Lehrern zu bilden, das innerhalb der Schule Ansprechpartner ist, das vorbereitet ist und Worte, Ideen und Material hat, um dem Thema im Unterricht oder auch im Notfall begegnen zu können.

Zu den Inhalten der Fortbildung gehörte die eigene Erfahrung mit Tod und Trauer, was hat geholfen, was wurde negativ wahrgenommen in der Vergangenheit. Es ging um die Frage, was Trauer eigentlich ist, wie sie sich zeigt, wie sie verläuft, und dies speziell bei Kindern und Jugendlichen. Themen der Fortbildung waren auch Fragen zur Kommunikation – wann sage ich wem, was und wie? – die Suche nach Handwerkszeug, nach konkreten Handlungsschritten.
Ein wesentlicher Baustein war auch, wie das Thema vorbereitend in den Unterricht integriert werden kann.

Es fanden monatliche Treffen statt, geleitet von Katja Balkenhol und Sabine Schaefer-Kehnert vom Hospizverein Ahrensburg e.V. und unterstützt von Bärbel Sievers-Schaarschmidt, Trauerbegleiterin, Coach und Supervisorin und von Marc Meiritz, Polizei-Notfallseelsorger.  

Mit Abschluss dieser Fortbildung beginnt nun die Arbeit für das neugebildete Lehrerteam eigentlich erst. Eine Trauertruhe mit Material für akute Situationen wird zusammengestellt, Informationsmaterial für Kollegen in Ordnern zusammengefasst, beides will auch gewartet und jeweils aktualisiert werden. Darüber hinaus sollen in Fachkonferenzen die Ideen vorgestellt werden, das Thema im Unterricht zu implementieren, z.B. über eine Lektüre, ein Kunstprojekt oder den Philosophie- und Religionsunterricht. Der Hospizverein unterstützt das Team außerdem durch jährliche, für alle Kollegen offene Vorträge oder Impulsseminare; und ist jederzeit Ansprechpartner.

Das Ahrensburger Pilotprojekt soll im nächsten Schritt anderen Hospizinitiativen und –vereinen sowie Schulen vorgestellt werden.

Der Hospizverein Ahrensburg bietet ambulante Sterbe-und Trauerbegleitung an, Beratung dazu und allen weiteren Fragen rund um Sterben und Trauer jeweils am letzten Dienstag im Monat um 16.30 bis 18 Uhr in der Waldstraße 12 in Ahrensburg oder über 04102-691125.

April 2016

Mitgliederversammlung

Donnerstag, 14. April!

das Datum stimmt, aber der Wochentag ist leider falsch.

RICHTIG ist: Die Mitgliederversammlung findet am DONNERSTAG, 14. APRIL ab 19.30 Uhr in der Adolfstr. 1, Ahrensburg statt.